Vasektomie - Die Verhütungsmethode der Wahl nach abgeschlossener Familienplanung

Wir sind Mitglied im Netzwerk "Vasektomie Experten" und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um die Sterilisation des Mannes.

Bei der Sterilisation des Mannes werden beide Samenleiter unterbunden und durchtrennt und somit die Unfruchtbarkeit ausgelöst. Der kleine ambulante Eingriff erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung, kann aber auf Wunsch auch in Vollnarkose vorgenommen werden.
Nach einer Sterilisation wird zwar kein Samen mehr abgegeben, aber es erfolgt dennoch beim Orgasmus eine Ejakulation. Das Ejakulat besteht dann aus der in der Prostata (Vorsteherdrüse) gebildeten Flüssigkeit. Insofern hat eine Sterilisation keinerlei Auswirkung auf die Qualität der Sexualität und auf den männlichen Hormonhaushalt. Das erfüllte Liebesleben ist somit nicht gefährdet.

Wie sicher ist die Verhütung nach einer Sterilisation?

Die Vasektomie ist die sicherste Verhütungsmethode überhaupt. Allerdings bleibt nach dem Eingriff die Zeugungsfähigkeit noch etwa für drei Monate bestehen, da noch befruchtungsfähige Samenzellen in dem Gangsystem und in der Samenblase enthalten sind. In dieser Zeit muss unbedingt weiterhin verhütet werden. Spätere Ejakulatuntersuchungen stellen dann fest, ob noch Spermien austreten. Erst bei negativem Befund gilt der Mann als unfruchtbar. Die weiterhin im Hoden gebildeten Samenzellen verbleiben im Nebenhoden und werden dort abgebaut.