Für viele Früherkennungsuntersuchungen ist der Urologe für Männer und Frauen der richtige Ansprechpartner. Erkrankungen der Nieren, Harnblase, Prostata oder Hoden verlaufen am Anfang oft völlig beschwerdefrei. Früh erkannt und rechtzeitig behandelt sind die Heilungsaussichten auch bei Krebserkrankungen gut.

Vorsorge

Gesundheit ist ein hohes persönliches Gut, wenn nicht gar das höchste. Dieses wird aber leider oft erst bei Krankheit oder mit zunehmendem Alter erkannt. Dabei wäre es wichtig schon in möglichst jungen Jahren an seine Gesundheit zu denken und durch eine gesunde Lebensweise Prävention zu betreiben. Dieses Thema kommt in unserer hochtechnisierten Reparaturmedizin leider oftmals zu kurz. In der Naturheilkunde spielt dieser Aspekt jedoch eine große Rolle.

Aber auch gesund lebende Menschen sind aufgrund genetischer Veranlagung oder schädlicher Umwelteinflüsse vor Erkrankungen nicht geschützt. Deshalb sind Früherkennungsuntersuchungen – meist „Vorsorge“-Untersuchungen genannt – etabliert worden. Diese haben zum Ziel Erkrankungen in einem frühen Stadium zu entdecken, so dass noch gute Heilungsaussichten bestehen. So sind auch viele Krebserkrankungen – wenn rechtzeitig erkannt – noch heilbar. Allerdings ist es in der Regel hierzu notwendig, dass eine Erkrankung erkannt wird bevor sie Beschwerden macht.

Wie sich an nebenstehender Statistik erkennen lässt ist der Urologe gerade für Männer der richtige Ansprechpartner was Früherkennungsuntersuchungen anbelangt. Leider nehmen nur ca. 20 % aller Männer die gesetzlich empfohlene Möglichkeit einer solchen Vorsorge wahr. Diese beinhaltet neben der allgemeinen körperlichen Untersuchung u.a. die Tastuntersuchung von Prostata und Enddarm, und die Untersuchung auf Blut im Stuhl. Aber nicht alle von den urologischen Fachgesellschaften sowie den Leitlinien empfohlene Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Zu diesen sinnvollen Zusatzuntersuchungen gehören:

  • Spezielle Urinuntersuchungen
  • Ultraschalluntersuchungen der Niere, Blase, Hoden
  • der transrektale Ultraschall der Prostata (TRUS)
  • die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert)

Übrigens können Frauen ebenso an Nieren- oder Blasenkrebs erkranken, so dass auch bei dem starken Geschlecht eine Früherkennungsuntersuchung diesbezüglich Sinn macht.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über diese Zusatzuntersuchungen, die wir als sog. Individuelle Gesundheitsleistung nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) anbieten.